Die ersten Erfolge

 

 

Alle waren gespannt...

 

 

 

als Mary Lou kam!!!

 

Auch Mary-Lou war ein Opfer, das vor dem Tod durch Schlachtung gerettet werden konnte.
Sie wurde noch rechtzeitig von SOS - zu jung zum Sterben - freigekauft und auf einem vorübergehenden Pflegeplatz gebracht. Dort haben wir sie dann abgeholt.
Sehr ängstlich und verschreckt ist sie noch. Aber als sie Freitag das erste Mal auf die Koppel kam, war die Freude umso größer.
Buckelnd galoppierte sie hin und her und ließ ihrer Freude freien Lauf. Wunderschön anzusehen war das! Nun wird sie langsam lernen, wie man Hufe gibt ohne uns in eine Ecke zu schleudern oder sich am Halfter führen zu lassen ohne uns mitzuziehen…

Mary Lou ist 1 ½ Jahre alt und ein Kaltblutmixfohlen. Sie bringt schon gut Gewicht auf die Waage (klar sie wurde gemästet um beim Schlachter mehr Geld zu bringen). Allerdings weiß sie auch schon ihre Kraft einzusetzen.

Für Futter, Hufpfleger, Impfungen etc. brauchen wir finanzielle Unterstützung. Wer möchte eine Patenschaft übernehmen oder etwas Geld spenden. Demnächst können wir auch Spendenbescheinigungen erteilen. Wir möchten noch weitere Fohlen retten.

 

Zwei Haflingerfohlen stehen im Notfall.

Zwei weitere Erfolge

Die beiden Haflingerfohlen haben am Sonntag, den 29.11.09 ihre neue Heimat bei uns bezogen. Noch recht ängstlich und müde erkundeten sie ihre neue Umgebung.

 

 

 

 

Atilla, das Hengstfohlen, ist ca. 6 Monate alt.

 

 

 

 

Talia, das Stutfohlen schätzen wir auch auf ca. 6 Monate.

 

 

 

 

Schon einen Tag später haben sich die beiden mit dem Friesenhengst Tajar und Mary Lou angefreundet.

Herzlich Willkommen!!!

Bereits 2009 waren wir unterwegs

Am Sonntag, den 27.12.2009 hat es uns, Andy und mich, Richtung Gießen gezogen.
Fünf Norikerhengstfohlen suchten dringend ein zu Hause!!!

Sie sollten geschlachtet werden, da sie den Zuchtzielen nicht entsprachen oder einfach nur weil sie als Hengst geboren wurden.

 

Der Tierschutzverein „Tierverbunden“, konnte rechtzeitig noch einige dieser kleinen Zwerge freikaufen.

 

Doch auch irgendwann sind die Pflegestellen überlastet und die mageren, kränklichen Fohlen brauchen dringend besondere Zuwendung und Pflege.

Durch einige Spenden konnten wir das Geld aufbringen, um noch ein Föhlchen aufzunehmen.
Natürlich haben wir uns das beste Wetter ausgesucht. Die Straßen waren vereist und es war ein mühseliges Vorwärts kommen. Als wir die vereiste Koppel erreicht hatten, kamen uns die Kleinen entgegen. Einige von ihnen noch mit Rotznäschen und Husten und auch recht mager. Die Pflegeeltern Tatjana und Manuel haben sie schon etliche Male entwurmt und aufgebaut, doch es braucht natürlich seine Zeit, zumal die Züchter natürlich kein Geld in Wurmkuren oder Mineralien investieren.
Nach langem Hin und Her haben wir uns dann für Leon entschieden. Wer mich kennt weiß, dass ich am liebsten mindestens zwei Wichtel mitgenommen hätte. Meine Bremse Andy - es wird nur ein Fohlen mitgenommen -  hatte es schwer mich zu überzeugen.
Auf gefrorenem Feldweg und bei Schneefall mussten wir mit viel Geduld Leon davon überzeugen auf den Hänger zu gehen. Am späten Nachmittag kamen wir dann endlich wieder zu Hause an. Unsere Reiterjugend wartete auch schon und natürlich waren alle ganz angetan von unserem Leon, der zunächst den Spitznamen Hati bekam (der Elefantenkommandeur beim Dschungelbuch), weil er im Gegensatz zu den anderen geretteten Fohlen recht starke Knochen hat.
Gleich am Montag durfte die Kinderstube auf die große Koppel. Dieser Anblick war wieder unvergesslich. Im gestreckten Galopp donnerten sie los und die erste Spielstunde war süß zu beobachten. Die ersten Schulstunden, wie gebe ich Hufe und Führen am Halfter, haben wir auch schon hinter uns. Jetzt müssen wir noch den Husten in Griff bekommen und etwas zunehmen.


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