Schwäbisch-Hällische Schweine

Sein Markenzeichen ist das schwarze Köpfle und das schwarze Hinterteil. „Mohrenköpfle“ werden sie liebevoll genannt – die

 

 

Schwäbisch-Hällischen Landschweine

Seit Anfang 2015 züchten wir hier im Murgtal, im schönen Loffenau, die Schwäbisch-Hällischen Landschweine – eine alte Landrasse – ganz wie früher. Wir haben eingetragene Herd-Buch-Tiere, Ställe mit Stroh Einstreu, Auslauf und eine artgerechte Suhlgrube. Stundenweise dürfen sie auf die Wiese.


Hier haben sie es    s a u g u t ! ! !


Auslauf, suhlen und gesundes Futter.

Es gibt Getreide aus der Region, vitaminreichen Futterkalk, Eiweißergänzung aus Futtererbsen und wie in alten Zeiten, gekochte Futterkartoffeln.

Gentechnik, wachstumsförderndes Futter und Antibiotika sind tabu.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei uns werden die Tiere auch gestreichelt und gestriegelt.

 

 

 

Sie dürfen länger leben, weil sie langsamer wachsen und weit mehr als die doppelte Zeit brauchen, bis sie „geschlachtet“ werden, als andere Mastschweine.

Das Fleisch der Schwäbisch-Hällischen Schweine

Lange war Schweinefleisch aus der Gastronomie verbannt – zu viel Wasser, zu wenig Geschmack. Mit dem spanischen Iberico kam das Comeback. Das Fleisch unserer Schweine ist leicht nussig, hat einen intensiven Geschmack, eine gute Marmorierung und ein höheren Fettanteil. Endlich unterhalten wir uns bei dem Fleisch wieder über Geschmack. Der Speck unserer Tiere weist viele ungesättigte und gesunde Omega-3-Fettsäuren auf, die auch im Fisch enthalten sind. Das Fett schmilzt bei niedrigeren Temperaturen und hat eine viel festere Konsistenz.

Das Rassenportrait

Das Schwäbisch-Hällische-Schwein ist als Hällischer Schlag seit Ende des 18.Jahrh. nachweisbar. Enstanden ist es aus den damals hier zulande gehaltenen Nachkommen der Wildschweine und Einkreuzungen mit asiatischen Schweinerasse. Letztere brachten eine grössere Fruchtbarkeit, höhere Fettleistungen und eine bessere Mastleistung in die Zucht ein. Die chinesischen Maskenschweine haben durch Vererbung ihrer gerunzelten Stirn in den Schwäbisch-Hällischen ein erkennbares Merkmal hinterlassen. In der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts wurde durch nicht durchdachte Einkreuzungen die bis dahin hochgelobte Rasse fast heruntergewirtschaftet. Dies wurde im Wechsel zum 20.Jahrh. durch planmässige Zucht abgefangen und die Rasse wurde zu einer neuen Blüte verholfen. Der nächste Niedergang kam in Laufe des "Wirtschaftswunders" und den geänderten Ernährungsgewohnheiten. Ein fettreiches Schwein war nicht mehr gefragt. Anfang 1980 galt die Rasse als ausgestorben, nachdem schon Ende der 60er Jahre die Herdbucharbeit eingestellt worden war. Überlebt hat die Rasse, wie so oft in solchen Fällen, bei ein paar "Unverbesserlichen" und konnte sich von dieser kleinen Basis aus wieder erholen. Heute wird wieder ein Zuchtbuch geführt.

 

TOP